Im neusten Triday geht es um das Laufen und um ein Thema, welches auch Matthias beim Tempotraining immer wieder anspricht.
Mehr Frequenz bitte
#Triday! Heute im Stakkato-Schritt.
Im Ernst: Ich habe in den Wochen nach meiner Verletzung verstärkt an meiner Schrittfrequenz beim Laufen gearbeitet. Und das hat sich gelohnt! Ich bin schon im Januar in sehr guter Laufform und fühle mich dabei richtig leicht – das ist immer ein gutes Zeichen.
Es fühlt sich zwar am Anfang nicht besonders gut an, mit gefühlt zu kleinen und viel zu vielen Schritten durch den Wald zu trippeln. Aber es wird immer besser, das verspreche ich euch! Zuerst will der Körper meist lieber die Schrittlänge vergrößern. Zwingt euch trotzdem zu mehr Schritten.
Für eine höhere Frequenz sehe ich gleich mehrere Gründe:
- Die Bodenkontaktzeit wird kürzer
- Ihr richtet euch automatisch stärker auf und verfallt nicht in einen „sitzenden Laufstil“
- Ihr kommt nicht mit der Ferse zuerst in Bodenkontakt, sondern eher mit den Mittelfuß
- Die Schrittlänge wird eher hinter dem Körperschwerpunkt gemacht als davor
- Damit steuert ihr muskulär auf weniger Verletzungsrisiko und mehr Rumpfstabilität zu
- Wenn ihr schneller lauft, dann erhöht ihr ebenso die Schrittfrequenz. Wenn ihr das schon bei niedrigen Geschwindigkeiten drauf habt: umso besser
Das alles sind Merkmale einer guten Lauftechnik. Und mit einer kleinen Änderung könnt ihr hier echt viel erreichen.

Habt ihr eure Schritte mal gezählt? Wie oft berührt ihr den Boden pro Minute?
Also: #AndiArbeit! Bämbämbäm statt paaatschpaaatschpaaatsch. Raus mit euch.
Euer Andi
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